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Über das Projekt

Die Wallfahrtsstadt Kevelaer zählt mit rund 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und jährlich über 800.000 Besuchenden zu den stark frequentierten Kommunen in Deutschland.

Insbesondere zu Stoßzeiten und während großer Veranstaltungen führte dies in der Vergangenheit zu hohem Parkdruck, unübersichtlicher Verkehrslenkung und erheblichem Parksuchverkehr.

Mit dem Ziel, diese Herausforderungen nachhaltig zu lösen, hat die Wallfahrtsstadt Kevelaer gemeinsam mit SONAH, OMEXOM, AGLA und Digimondo ein ganzheitliches, datenbasiertes Parkraummanagement eingeführt. Dabei entstand nicht nur ein modernes Parkleitsystem, sondern ein integriertes Smart-City-System, das Verkehrsströme aktiv steuert und gleichzeitig eine skalierbare Grundlage für zukünftige Anwendungen bietet.

800.000 Besuchende pro Jahr

Hybrides Sensorsystem

Zentrale Plattform

XX LoRaWAN-Gateways

1.000 digitalisierte Stellplätze

Budget: 1.5 Mio €

80% Finanzierung

Innovation

Im Unterschied zu klassischen Parkleitsystemen setzt das Projekt in Kevelaer auf einen vollständig vernetzten Ansatz:
 

  • Kombination aus Überkopfsensoren und Bodensensoren für maximale Genauigkeit und Effizienz

  • Embedded Sensorik mit Edge Computing für Echtzeitverarbeitung direkt im Feld

  • Integration in bestehende Infrastruktur wie Smart Lighting statt separater Stromlösungen

  • Unsichtbare Integration der Sensoren in Masten und Leuchten für ein ruhiges Stadtbild

  • eine zentrale Plattform, die nicht nur Daten visualisiert, sondern aktiv steuerbar ist

Mehr als nur Parken

Das System geht weit über die reine Anzeige von Parkplatzdaten hinaus:
 

  • Integration von Event-Kalendern und dynamischen Hinweisen

  • automatische Anpassung von Anzeigen bei Veranstaltungen oder Sperrungen

  • Möglichkeit zur Einbindung externer Systeme über offene APIs

  • zentrale Steuerung statt manueller Prozesse


Früher mussten vor Veranstaltungen Schilder manuell aufgestellt werden – ohne zeitliche Steuerung. Heute steuert das System die Anzeigen automatisch und in Echtzeit, passend zum tatsächlichen Bedarf.

Mehrwert

Weniger Parksuchverkehr

Mehr Transparenz für die Stadt

Bessere Auslastung der Flächen

Grundlage für weitere Smart-City-Anwendungen

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